Fasssauna – Saunavergnügen für den Garten

Fasssaunen sind der neue Trend bei Saunaliebhabern. Exklusiv in der Bauform und doch ganz finnisch. Mit ihnen lässt sich der Traum von der eigenen Sauna leicht verwirklichen, denn sie nehmen nicht viel Platz ein und finden daher auch im kleinsten Garten ihre Platz. Warum ein Saunafass eine wirklich gute Alternative zu einer normalen Saunaform ist und welche Vorzüge diese kleine Sauna sonst noch bietet, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen.


Die wichtigsten Fakten zur Fasssauna im Überblick

  • Sie eignen sich zum Aufstellen im Außenbereich (z. B. Garten)
  • Die Fassauna wird aus hochwertigen Holzarten gefertigt (z. B. Fichte, Kiefer, Hemlocktanne)
  • Fasssaunen bieten Platz für bis zu 8 Personen
  • Die Sauna für den Garten kann mit unterschiedlichen Ofenarten beheizt werden (Holz- oder Elektroofen)
  • Durch die unterschiedlichen Größen und Ausstattungsmerkmale ist die Preisspanne für eine Fasssauna groß

Saunafässer diverser Shops

Was ist eine Fasssauna?

Eine Fasssauna ist in erster Linie für den Außenbereich konzipiert. Die Namensgebung hat diese Sauna ihrer Bauform zu verdanken, denn bei diesem Typ der Outdoorsauna handelt es sich um eine Sauna in Form eines liegenden Fasses. Fasssaunen sind in verschiedenen Ausführung erhältlich. Die Fässer unterscheiden sich in der Größe und der Art der Ausstattung. Einfache Modelle sind ca. 2 m lang und bieten Platz für zwei Personen. Zur Grundausstattung gehört eine Tür, zwei Bänke und der Saunaofen. 

Neben der typischen Fassform gibt es auch noch weitere, etwas extravagantere Saunen, die ebenfalls zum Typ der Fasssaunen gehören. So gibt es neben der liegenden Fasssauna auch stehende Saunafässer. Darüber hinaus gibt es eine sogenannte Iglu-Fassform. Hierbei handelt es sich um ein halbes, liegendes Saunafass. Außerdem gibt es quadratische Saunafässer mit gerade Seiten-, Boden- und Deckenwänden, wodurch sie im Innenraum mehr Platz bieten.

Als Heizung kommen zwei Möglichkeiten in Frage. Zum einen kann man die Fasssauna mit einem traditionellen Holzofen befeuern und zum anderen mit einem üblichen und weit verbreiteten Elektroofen. Die Holzvariante mag richtigen Saunafans ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Allerdings ist diese Variante auch mit mehr Arbeit verbunden. Sie ist dennoch in Betracht zu ziehen, falls das Saunafass fernab einer Stromquelle aufgebaut werden soll. Ansonsten ist ein Elektroofen eine unkomplizierte und empfehlenswerte Sache. 

Checkliste beim Kauf eines Saunafasses

Bevor man sich für eine Fasssauna entscheiden, sollte man sich über einige Faktoren im Klaren sein. Die folgende Checkliste soll helfen, sich für das richtige Modell und die passende Variante zu entscheiden. Beachten Sie vor allem diese Aspekte:

  • Standort: Im Vorfeld ist zu klären, wo die Sauna stehen soll und ob der Standort geeignet ist (ebenmäßige Fläche, Stromanschluss in der Nähe, Platzangebot)
  • Größe: Für wie viele Personen soll die Sauna ausgelegt sein? (2-4 Personen oder kleine Gruppen?) 
  • Beheizung: Wie soll die Sauna beheizt werden? (Elektroofen oder Holzofen?)
  • Verarbeitung: Das Fass sollte über dicke Außenwände sowie gut isolierte Türen und Fenster verfügen, um die Wärme im Inneren zu halten
  • Genehmigungen: Informieren Sie sich frühzeitig, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen

Durch diese Eigenschaften zeichnet sich eine Fasssauna für den Garten aus

Saunieren hat in vielen Ländern eine lange Tradition und wird auch hier zu Lande von einer Vielzahl an Menschen sehr geschätzt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl an öffentlichen Saunalandschaften wächst. Doch nicht jeder begrüßt das Saunieren mit fremden Menschen und so steigt auch die Nachfrage nach Saunen für den Privatgebrauch. Hier möchten wir die wichtigsten Eigenschaften eines Saunafasses aufführen. Grundvoraussetzung ist natürlich das Vorhandensein eines Gartens oder einer Terrasse: 

  • Fasssauna ist optisches Highlight im Garten 
  • Weniger Energiekosten, weil sich das Fass durch seine runde, kleinere Form im Innenraum schneller aufheizt 
  • Mit einer Fasssauna ist man vom Platzangebot im Haus unabhängig 
  • Feuchtigkeit im Haus wird vermieden
  • Nach dem Saunagang kann man sich direkt an der frischen Luft abkühlen

Welches Holz eignet sich für den Bau der Fasssauna?

Da es sich um eine Sauna für den Außenbereich handelt, ist es wichtig, hochwertige Hölzer für den Bau der Sauna zu verwenden. Sie müssen witterungsbeständig sein und auch bei schwankenden Temperaturen ihre Form behalten. Außerdem müssen sie gute Isoliereigenschaften haben.

Hochwertige Fasssaunen werden daher oft aus Fichtenholz gefertigt. Dieses robuste Nadelholz ist formstabil und wird seit jeher gerne für den Saunabau verwendet. Unbehandelt benötigt Fichtenholz allerdings einiger Pflege, weshalb es für die Verwendung im Freien am besten mit Holzöl behandelt wird. So erzielt man eine gute Wetterstabilität und gleichzeitig bleibt eine schöne Optik erhalten. 

Da unbehandeltes Fichtenholz einige Pflege erfordert, nutzen einige Saunahersteller für ihre Outdoorsaunen lieber Thermoholz. Hierbei handelt es sich um thermisch modifiziertes Holz. Durch die Behandlung erlangt man bessere Isolierwerte, eine bessere Wetterfestigkeit und eine erhöhte Formstabilität. Idealerweise wird thermisch behandeltes Fichtenholz für den Saunabau verwendet.

Ausstattungsvarianten einer Fasssauna?

Fasssaunen gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungsformen. Liegenden Fasssaunen bieten mindestens Platz für zwei liegende Personen. Bei der stehende Variante gibt es dagegen nur einen Liegeplatz. Der Saunadurchmesser beträgt in der Regel mindestens 2 Meter, wobei die Länge je nach Platzbedarf variiert. In den kleineren Saunen finden 2 – 4 Personen Platz. Es gibt aber auch größere Fasssaunen, in denen ganze Gruppen Platz finden. 

Einfache Modelle haben nur im Innenraum Sitzplätze, während größere Modelle auch vor dem Eingang ein oder mehrere Sitze haben können. Richtig große Fässer haben manchmal sogar eine Umkleide im Vorraum.

Worauf solle man beim Kauf einer Fasssauna achten? 

Es ist wichtig, dass man sich im Vorfeld Gedanken über die Nutzung der Sauna macht und sich für die richtige Größe entscheidet. 

  • Größe: Die Sauna sollte weder zu klein, noch zu groß sein. Das spielt vor allem für die Energiekosten eine große Rolle. Je größer die Sauna. desto länger ist die Vorheizphase und umso höher der Energieverbrauch. 
  • Verarbeitungsqualität: Wichtig ist eine gute Verarbeitung und hochwertiges Holz. Sie gewährleisten eine gute Wärmeisolierung und helfen dabei, die Energiekosten gering zu halten.
  • Isolierung: Auch sollte auf dicke Wände achten. Sie sollte eine Dicke von ca. 40 mm oder mehr aufweisen. Das garantiert nicht nur die Formstabilität sondern vor allem eine gute Isolierung. 
  • Informationen zum Anbieter: Klären Sie Fragen am besten direkt. Auch Kundenbewertungen können Aufschluss über die Zufriedenheit mit der jeweiligen Sauna und dem Anbieter geben. 

Beachtet man all diese Kriterien, wird man die für seine Ansprüche passende Fasssauna finden und lange Freude an ihr haben. 

Vorteile und Nachteile einer Fasssauna

Vorteile

  • Montiert geliefert: Saunafässer werden als Bausatz an den Endkunden versandt. Im Lieferumfang sind Saunabretter, Türen, Bänke, ein Ofen und Edelstahlspannbänder. Entweder wird das Saunafass in einer kompakten Form verpackt oder auf Wunsch bereits zusammengebaut als Saunafass verschickt. 
  • Guter Wärmeaustausch: Das zylinderförmige Design der Saunafässer ermöglicht einen besseren Wärmeaustausch als bei rechteckigen Saunaformen (z. B. sechseckige Saunakotas). 
  • Keine Sondergenehmigungen: Fasssaunen, die mit elektrischen Saunaöfen betrieben werden, benötigen keine (Sonder-)Genehmigung, was das rechtliche Betreiben der Saunaanlage angeht. Holzbetriebene Fasssaunen sind davon unberührt. Hinsichtlich der grundsätzlichen Nutzung der Fasssauna sollte in jedem Fall bei der zuständigen Behörde (Erfüllung des Bundesimmissionsschutzgesetzes) nachgefragt werden.
  • Gute Raumnutzung: Saunafässer sind mit einer Länge von 2 bis 5 Metern und einem Durchmesser von ca. 2 Metern kleiner als so manche Saunakota. Daher passt ein Saunafass in fast jeden Garten. Dadurch wird vielen Menschen ermöglicht, etwas für ihre Gesundheit und Wohlbefinden zu tun.

Nachteile

  • Durch Einsparung der Montagezeit kommt es zu einer Erhöhung des Preises. Spezielle Werkzeuge sind für die Montage eines Saunafasses nicht notwendig. Entlang des Umfangs der kreisförmigen Stirnwände werden die entsprechenden Fichten-, Kiefern-, oder Thermoholzbretter ausgerichtet und mit den Spannbändern “umschlossen”.
  • Für gewöhnlich besitzen Saunafässer keinen separaten Umkleideraum. Durch die zum Teil enormen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenraum einer typischen Saunaanlage werden mittlerweile einige Saunafässer mit Sitzbänken für den Außenbereich und Saunafässer mit einem separaten Umkleideraum angeboten, was sich allerdings preislich bemerkbar macht