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Saunaofen mit Gasbetrieb – einfache und effiziente Saunaheizung

Gasofen für die Sauna
Bildquelle: AleksSafronov / Shutterstock.com

Ein Saunaofen mit Gasbetrieb ist im Vergleich zum Saunofen mit Elektrobetrieb oder Saunaofen mit Holzbetrieb am teuersten. Und nicht nur das. Die Verlegung der Gasrohre, also die grundlegende Installation, ist ebenfalls kostenintensiv – vorausgesetzt, Nutzer entscheiden sich für die Direktleitung und nicht für eine wiederauffüllbare Gasflasche. Die Konsequenz daraus ist, dass die Lebensdauer eines Ofens recht lange währt. Größtes Argument für einen Saunaofen mit Gasbetrieb sind die laufenden Kosten, die verhältnismäßig gering sind.

Bei der Anschaffung können sich Nutzer zwischen den Brennstoffen Flüssiggas und Erdgas entscheiden. Beide Varianten arbeiten rauch- und rußfrei.

Gas-Saunaöfen von diversen Anbietern

Zu Redaktionsschluss haben wir keine Gas-Öfen für Saunen ausfindig machen können. Allgemein können wir elektrische Saunaöfen immer empfehlen, weshalb wir Ihnen nachfolgend ausgewälte elektrische Saunaöfen diverser Anbieter zeigen können.

Helo Saunaofen Cup D Graphite 8 KW

269,00 €

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Well Solutions Saunaofen 9 kW

770,00 €

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Sentiotec Nordex II Saunaofen 8 KW

390,00 €

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Harvia Cilindro Saunaofen

430,50 €

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Bio-Saunaofen KAISA mit Verdampfereinsatz, 8 KW

980,00 €

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Saunaofen EOS 34.A 7,5 KW inkl. Saunasteine und Saunaduft

289,00 €

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Sentiotec Saunaheizung Finnischer Nordex I 6 kW

199,90 €

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Eos Bi-O Mat Bio-Saunaofen mit 9 kW

1.171,00 €

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Saunaofen Nordex 6kW mit integrierter Steuerung

290,00 €

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Nordex Saunaofen 9 kW von ABATEC

429,00 €

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Vorteile eines Saunofens mit Gasbetrieb

Die Anschaffunt eines Saunaofens mit Gasbetrieb hat ausgesprochen schlagkräftige Vorteile:

  • Die Betriebskosten sind vergleichsweise niedrig. Bei häufiger Nutzung amortisieren sich die Anschaffungskosten schon bald.
  • Der Betrieb per Gas ist erheblich umweltfreundlicher und sauberer als bei anderen Betriebsarten.
  • Ein Saunaofen, der per Gas betrieben wird, kann optisch verkleidet und somit dem Ambiente in der Sauna angepasst werden.
  • Gasöfen sind leistungsstark und heizen eine Saunakabine innerhalb kurzer Zeit auf.

Standortwahl für einen Sauna Gasofen

Die Standortwahl eines mit Gas betriebenen Ofens für die Sauna gestaltet sich einfach, denn es sind verschiedene Modelle auf dem Markt. Es gibt gasbetriebene Saunaöfen, die ausgesprochen platzsparende für die Wandmontage konzipiert sind. Dann sind spezielle Schutzvorrichtungen erforderlich, die herstellerseitig variieren. Prinzipiell geht es dabei um den Schutz der Umgebung vor Überhitzung, der mittels feuerfester Verkleidung gefährdeter Teile erreicht wird.

Üblicherweise werden gasbetriebene Saunaöfen in einer Ecke aufgestellt. Dann sollte der Abstand zur Wand mindestens 30 cm betragen. In beiden Fällen ist ein feuerfester Untergrund bzw. eine feuerfeste Rückwand erforderlich.

Funktion des Gasofens wie bei Elektroofen

Wie bei einem Elektroofen auch, übertragen Saunasteine die Wärme in die Saunakabine. Diese Wärme ist angenehm und verteilt sich genauso in der Saunakabine, wie Wärme, die durch andere Brennmittel erzeugt wird. Die Durchführung von Aufgüssen ist ebenfalls problemlos möglich. Generell ist das Heizprinzip vergleichbar. Der Gasofen zieht durch eine Öffnung am Boden des Gerätes kühle, sauerstoffreiche Luft ein. Diese wird im Falle des Gasofens über die Heizrohre erhitzt und auf die Saunasteine übertragen. Die Saunasteine geben die Wärme in die Saunakabine weiter.

Technische Merkmale einer Sauna-Gas-Heizung

Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, braucht der Brenner des Gasofens ausreichend Luftzufuhr. Diese wird entweder per Ventilator zugeführt oder per Luftklappe. Ideal ist ein Druck zwischen 6 und 7 mbar, bei vielen Öfen liegt der Mindestdruck zwischen 3 und 4 mbar. Der Gasbrenner ist in vielen Fällen mit einer 230 V Schaltung ausgestattet.

Die Brennerautomatik ist das Herzstück eines gasbetriebenen Saunaofens. Die Automatik bestimmt,

  • wann und wie viel Gas zugeführt wird und
  • sie setzt Signale ab, um Störungen zu melden.
  • Die Steuerung führt mit Luft vermischtes Gas zum Brenner, der dieses Gemisch an der Gasflamme entzündet.
  • Ein Sicherungsmechanismus stellt sicher, dass sämtliches Gas verbrannt und nicht unverbrannt ausgeleitet wird.

Sollte zum Beispiel die Flamme verlöschen, wird die Gaszufuhr sofort abgeschaltet. Es liegt in der Natur der Sache, dass nur bei ausreichendem Unterdruck Gas in den Brenner fließen kann. Stimmen die Druckverhältnisse nicht, schaltet die Automatik ebenfalls ab und sichert ein weiteres Mal vor möglichen Schäden. Damit dieser Mechanismus funktioniert, weisen Gasöfen für den Betrieb in einer Sauna einen sogenannten Unterdruckventilator auf.

Damit ein gasbetriebener Saunaofen für einen Aufguss geeignet ist, braucht es einen Wärmespeicher. Dabei werden entsprechende Saunasteine benutzt, weil sie ausgezeichnete Speicher darstellen und durch das aufgegossene Wasser nicht sofort abkühlen. Auf diese Weise wird die Wasserdampfproduktion gewährleistet.

Kaufkriterien für gasbetriebene Saunaöfen

Damit Nutzer bei der Auswahl des gasbetriebenen Saunaofens eine gute Entscheidung treffen können, sollten Sie sich mit verschiedenen Kriterien beschäftigen. Welche das sind, zeigt die nachfolgende Tabelle.

Damit der gasbetriebene Saunaofen geregelt werden kann, ist eine Steuerung nötig. Auf dem Markt sind viele verschiedene unterschiedliche Saunaregelungen separat erhältlich. Nur wenige sind speziell für Gasöfen konzipiert. Sie müssen den Gasbrenner und den Ventilator ansteuern. Je nach Hersteller ist der Regler ganz praktisch direkt am Gasbrenner zu montieren oder aber die Montage ist in einem gesonderten Technikraum bzw. außerhalb einer Sauna erforderlich. Verbraucher sollten sich im Einzelnen bei den Herstellern darüber informieren und sich an die Vorgaben halten.