Saunaduft – Verwöhnduft in der Sauna

Saunadüfte und Aromatherapie
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Wer in die Sauna geht, der möchte keinen Schweiß riechen, sondern sich von einem angenehmen Geruch verwöhnen lassen. Daher ist das Dufterlebnis in der Sauna ein zentrales Element für Saunierende. Welcher Saunaduft sich für welche Gelegenheit eignet und wie man sie richtig anwendet, erfahren Sie in diesem Beitrag.


Saunaduft – die wichtigsten Infos im Überblick

  • Saunadüfte gibt es für jede Gelegenheit und Stimmung
  • Sie entfalten verschiedene Wirkungen und sind z. B. relaxierend oder stimmungshebend
  • Zu den Saunadüften zählen Drogerieartikel wie Essenzen, Massageöle, ätherische Öle oder Körpersalze
  • Saunadüfte kann man je nach Geschmack auch selbst zusammenmischen
  • Die Preise für Saunaduft sind abhängig vom Hersteller und den Inhaltsstoffen

Saunadüfte diverser Shops

Welcher Saunaduft bewirkt was?

Ideal ist es, wenn eine Palette unterschiedlicher Düfte zur Auswahl steht. Dann ist es möglich, die persönlich bevorzugte Duftkombination zu kreieren und die unterschiedlichen Düfte aufeinander abzustimmen. Abgesehen vom Dufterlebnis erzielen Aromen bestimmte Ergebnisse und erzeugen Stimmungen, die zwar wissenschaftlich nicht vollends gesichert sind aber von vielen Nutzern bestätigt werden:

  • Lavendel, Sandelholz oder Zeder helfen beim Relaxen
  • Orange, Geranium oder Ingwer wirken stimmungsaufhellend
  • Limette und Rosmarin sind als Detox-Düfte zum Entschlacken geeignet
  • Eukalyptus, Pfefferminze oder Latschenkiefer helfen beim Durchatmen
  • Thymian und Lorbeer kann die Abwehrkräfte stärken

Welche Düfte welche Wirkung haben, ist im Kapitel „Düfte und Aromatherapie“ ganz ausführlich dargestellt. Eine Methode, um miteinander harmonisierende Düfte auszuwählen setzt darauf, Aromen aus demselben Wirkungskreis zu kombinieren. Beispielsweise harmonieren Orange und Ingwer (stimmungsaufhellend) sehr gut miteinander, ebenso Lavendel und Sandelholz (relaxierend).

Unabhängig davon wählen Saunierende die Düfte für ihre Heimsauna frei nach Belieben aus. Verschiedene Duftessenzen ergeben in der Mixtur oft überraschende Ergebnisse – im Positiven wie im Negativen. Am besten lassen sich die Aromen vor dem Saunagang in einer kleinen Dosis zusammenmischen und „erriechen“, bevor der Aufguss mit einer neuen Mischung durchgeführt wird. Das bewahrt vor unangenehmen Überraschungen.

Duftrichtungen trennen, intensive Aromen verdünnen

Eine Möglichkeit, um das Beste aus den verfügbaren Düften zu machen besteht darin, stark differierende Düfte voneinander zu separieren. Welche Düfte nicht zusammenpassen, ist in vielerlei Hinsicht Geschmackssache. Doch so manche Duftkreation hat sich als ungünstig erwiesen:

  • Die Kombination von Orange und Nelke wird von den meisten Saunierenden als unangenehm empfunden.
  • Süßlicher Duft wie Marzipan mit einem „grünen“ Duft wie Linde ist ebenfalls eine Mischung, die bei Saunagängern eher Unbehagen verursacht.
  • Blumige Düfte in Verbindung mit intensiv riechender Latschenkiefer oder einer vergleichbaren Duftnote werden ebenfalls als nicht angenehm empfunden.

Manchmal ist auch einfach die Intensität eines Duftes zu stark. Insofern ist es ratsam, sich in kleinen Schritten an die ideale Duftkonzentration heranzutasten. Gerade, wenn es um Aufgüsse geht, ist es zweckmäßig, sich genau an den Zubereitungshinweisen der Hersteller zu orientierten. Ist das Dufterlebnis dennoch zu stark, sollte beim nächsten Ansetzen einfach weniger verwendet werden. Denn manchmal ist es nicht der Duft selbst, sondern die Intensität, die unangenehme körperliche Reaktionen oder Unverträglichkeiten hervorruft.

Aufguss, Körpersalz, Lotion und Duschgel – muss das alles sein?

Eine klare Antwort auf die Frage, ob AufgussKörpersalz, Lotion und Duschgel immer notwendig sind, gibt es nicht. Manchmal ist das Bedürfnis nach Körperpflege so groß, dass alle Varianten zur Anwendung kommen. An anderen Tagen ist ein Saunagang ohne Aufguss und anschließender Dusche mit einem Produkt ohne jegliche Duftstoffe genau die richtige Wahl. Es muss also nicht alles sein, aber es darf alles sein, und alles dazwischen ist auch erlaubt.

Schließlich ist Saunieren eine sehr persönliche Angelegenheit und jeder soll sich in Punkto Anwendungen so verhalten, wie es ihm angenehm ist und der eigenen Verfassung entspricht.

Duftende Produkte aufeinander abstimmen

Hinter dem Begriff Saunaduft verbergen sich unterschiedliche Produkte. Dazu zählen beispielsweise:

  • Drogerieartikel zur Körperpflege wie Lotionen oder Cremes
  • Massageöle für Wellness-Anwendungen
  • Aufgussprodukte wie ätherische Öle oder Körpersalze

Der duftende Aufguss legt sich über den gesamten Körper, duftendes Körpersalz hinterlässt ebenfalls ein Odeur und auch handelsübliches Duschgel hat einen eigenen Geruch. Harmonisch ist die Duftnote, wenn die unterschiedlichen Produkte alle in dieselbe Richtung gehen. Doch auch, wenn unterschiedlich duftende Produkte aufgetragen werden, ist das oft kein Problem, denn bei zahlreichen Produkten verfliegt der erste Duft schnell.

Bestehen Zweifel, ob zum Beispiel der Duft des Körpersalzes mit dem der Lotion konkurriert oder ob sich beides harmonisch ergänzt, verzichten man lieber auf einen Duft und greift auf ein duftneutrales Produkt zurück. Dann bleibt das Dufterlebnis angenehm und entfaltet eine rundum positive Wirkung.

Bekannte Hersteller für Saunaduft

Es gibt viele bekannte Marken, die hochwertige Saunadüfte im Sortiment haben. Zu diesen Marken zählen unter anderem:

  • Aufguss Meister
  • Fjordland
  • Kneipp
  • KK
  • Luana
  • Primavera
  • Nordholz

Diese Liste ist nur ein kleiner Ausschnitt der Unternehmen, die solche Produkte führen. Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Hersteller, die hochwertige Saunadüfte anbieten.

Preise für Saunadüfte

Tatsächlich sind die verschiedenen, auf dem Markt erhältlichen Saunadüfte nicht ganz billig, was vor allem an der hohen Qualität der Inhaltsstoffe liegt. Die in diesem Beitrag empfohlenen Saunadüfte bewegen sich preislich zwischen knapp 6 Euro und maximal 40 Euro.