Faktoren für ein gesundes Saunaklima

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Eine Heimsauna besteht aus vielen Einzelteilen, wobei des Material des Holz-Korpus, der Saunaofen und die Belüftung hauptsächlich für das Klima in einer Sauna verantwortlich sind.

Damit der Saunagang zum Genuss wird, müssen alle Bestandteile der Sauna möglichst gut zusammenpassen. Material, Ofen, Belüftung und Luftfeuchtigkeit bestimmen die Qualität eines Saunagangs und auch die Langlebigkeit und damit die Nutzungszeit einer Sauna. Die erste Frage, die sich bei der Anschaffung einer Sauna grundsätzlich stellt, ist die nach dem Material.

Die nachfolgenden Seiten gehen auf die Qualität, die Eignung und die besonderen Merkmale einzelner Holztypen im Saunabau ein. Das heißt aber nicht, dass die Hersteller und Anbieter in jedem Fall die Qualitäten der Hölzer zielführend genutzt und ein gutes Produkt hergestellt haben.

Verarbeitung der Saunateile

Grundsätzlich müssen Verbraucher beim Kauf immer überprüfen, ob die gelieferte Sauna sauber verarbeitete Bauteile aufweist. Splitterfreie Hölzer, saubere Bohrungen und ausführliche Handbücher, Bedienungs-/Aufbauanleitungen und Infobroschüren sollten das mindeste sein. Noch besser ist es, wenn auf der Herstellerseite hilfreiche Informationen oder gar eine Hotline angeboten wird. Denn eine preiswerte Sauna, die unsaubere Eckverbindungen, undichte Türen, wackelige Bänke oder gar ungesunde Imprägniermittel aufweist, ist noch zu teuer und sollte zurück zum Versender gehen.

Preiswert darf nicht „billig“ sein, erst recht nicht im Saunabau. Gute Preise sollten ihren Ursprung eher in effizienten Herstellverfahren oder in den Einkaufsvorteilen des Großhandels haben, aber nicht im massiven Einsparen an der Qualität oder der Sicherheit. Deshalb sind Verbraucher dazu angehalten, sich vorher umfassend zu informieren, damit sie überhaupt ein geeignetes Produkt auswählen, die gelieferte Sauna überprüfen und angemessene Waren für ihr Geld bekommen können.

Saunaklima: Was ist das und wie entsteht es?

Als Saunaklima bezeichnet man die Bedingungen in der Saunakabine während des Betriebs. Welches Saunaklima herrscht, ist abhängig von der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und von der Luftzirkulation. Weitere Einflussfaktoren, die das Saunaklima maßgeblich bestimmen, sind die verwendeten Materialien.

Außerdem schlägt der Saunaofen hinsichtlich seiner Leistung und Ausführung zu Buche. Wenn der Saunaofen nicht die passende Größe hat, ist ein förderliches Saunaklima nur schwer herzustellen. Um zu verstehen, wie sich das Klima in der Sauna entwickelt, muss man über die drei wichtigen Einflussgrößen Temperatur, Feuchtigkeit und Luftzirkulation Bescheid wissen.

Einflussgrößen auf das Saunaklima

Bereits bei der Planung und dem Aufbau einer Saunakabine wird Einfluss auf das Raumklima innerhalb der Sauna genommen. Eine fachgerechte Planung und der korrekte Aufbau sind unerlässlich, um das Saunaklima nicht negativ zu beeinflussen. Eine falsch eingebaute Belüftung ist einer der häufigsten Fehler, die sich auf die Luftzirkulation und damit auf das Saunaklima auswirken.

Auch ein zu kleiner Saunaofen oder eine zu schlechte Dämmung sorgen dafür, dass das Saunaklima nicht die Qualität erreicht, die der Gesundheit zuträglich ist. Die wichtigsten Einflussgrößen auf das Saunaklima sind also bereits in der Planung und Umsetzung zu finden.

Steht die Saunakabine einmal, können Verbraucher das Saunaklima durch die Grundeinstellungen mehr oder weniger deutlich verändern. Sie haben die Möglichkeit, die Hitzeentwicklung des Saunaofens zu regeln und auch die Luftzirkulation im laufenden Betrieb anzupassen. Ein solches Vorgehen ist allerdings eher unüblich, denn für einen gesunden und erholsamen Saunabetrieb sind im Prinzip feste Werte vorgesehen.

Lediglich durch Aufgüsse oder durch Stoßlüften sollte die Luftfeuchtigkeit kurzfristig verändert werden. Wer das Saunaklima nach dem eigenen Aufbau der Kabine nicht in den Griff bekommt, sollte davon absehen, selbst zu experimentieren. Dann ist einen Profi gefragt, der die Saunakabine technisch überprüft und sie gegebenenfalls so ausrichtet, dass ein gefahrloser und gesundheitlich förderlicher Betrieb stattfinden kann.

Weitere Einflussfaktoren auf das Saunaklima

Neben der Luftzirkulation, der Temperaturregelung und der Luftfeuchtigkeit gibt es noch weitere Faktoren, die einen Effekt auf das Saunaklima haben. Ein Faktor ist die Anzahl der Personen. Je mehr Menschen in einer Saunakabine sind, desto höher ist in der Regel der Feuchtigkeitsgehalt in der Luft.

Eine Möglichkeit ist, den Lüftungsbetrieb ein wenig höher einzustellen, um für einen Nachschub an Frischluft zu sorgen. Allerdings regelt sich das bei einer korrekt installierten Sauna rasch von alleine. Denn eine Saunakabine ist in ihrer Größe folgerichtig auch auf die maximal zulässige Personenzahl ausgerichtet. Nur, wenn die Kabine mit mehr Personen besetzt wird, könnte das einen spürbaren Effekt auf das Saunaklima haben.

Nicht zuletzt ist zu erwähnen, dass die Materialwahl und die Verarbeitung bzw. die Qualität der verbauten Materialien eine Rolle spielen. Wer nämlich bereits bei der Holzauswahl auf mindere Ware setzt (und damit massiv am falschen Ende spart), darf sich nicht wundern, wenn das Saunieren in der eigenen Sauna nicht so erholsam zu sein scheint, wie in einer professionell errichteten öffentlichen Sauna. Denn neben allen anderen genannten Faktoren nimmt das Saunaholz ihm ein großer Teil gewidmet.

Welches Material die beste Wahl ist, und was die Hölzer voneinander unterscheidet, wird im Abschnitt Saunaholz detailliert ausgeführt.

 

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